Philippe Henri Coclers, genannt van Wyck
Jean-Baptiste de Montgrand, Seigneur de Mazade und La Napoule
Jean-Baptiste wurde 1698 als ältester Sohn von Dominique de Montgrand und Marguerite de Bionneau, Tochter eines Marseiller Edelmanns, geboren. Er gilt als Stammvater der provenzalischen Linie seiner Familie, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Er war Seigneur de Mazade und La Napoule, Ritter des Sankt-Ludwig-Ordens - er trägt das Ordenskreuz in der Miniatur an roter Schleife -, Infanteriecolonel, Inspektor und Generalkommandant der Milizen Garde-Côtes de Provence. 1724 heiratete er Marie-Anne de Carfeuil, mit der er dreizehn Kinder hatte. 1
Das Porträt in der Sammlung Tansey ist ein Schlüsselwerk van Wycks, denn es ist die einzige Miniatur, die man von ihm kennt. Philippe Henri Coclers, genannt van Wyck, studierte in Rom bei dem Maler Pêcheux und ließ sich später in Marseille als Staffeleimaler und Miniaturist nieder und wurde hier Direktor der königlichen Akademie der Künste. Sein Selbstbildnis befindet sich im Kunstmuseum von Marseille.
B. P.
1 Dank eines rückseitigen Etiketts konnte der Dargestellte identifiziert werden: »[. . .]n Baptiste marquis de Montgrand de Mazade, chevalier seigneur de la Na[. . .]/brigadier des Armées du Roi, Inspecteur et Commandant Général des M[. . .]/Gardes Cotes de Provence, chevalier de l' ordre Royal et Militaire de Saint [. . .]/né à Marseille le 26 décembre 1698./Peint par Van WIK, [. . .] de l' académie Royale de peinture et sculpture de [. . .].« Wie danken René Maître und Pierre Papeloux herzlich für ihre Nachforschungen zum Dargestellten.
