Sammlungsschwerpunkte
Die überwiegende Mehrheit der Objekte in der Sammlung bilden französische Portraitminiaturen des späten 18. Jahrhunderts, der Blütezeit der Miniaturmalerei. Die Tatsache, daß die meistem Miniaturen der Sammlung aus Frankreich stammen, hängt mit Vorliebe für besonders anmutige und stimmungsvolle Werke zusammen. Daneben sind aber auch andere Länder und Epochen reich vertreten.
Die ältesten Miniaturen der Sammlung stammen aus dem 16. Jahrhundert, dem Beginn der Miniaturmalerei überhaupt. Die jüngsten Miniaturen stammen vom Beginn des 20. Jahrhundert.
Trotz der Tatsache, daß Paris und London die großen Zentren der Miniaturmalerei waren, belegen viele stücke aus Skandinavien, Rußland, der Schweiz, Österreich und Italien das Schaffen im übrigen Europa, und selbst die seltenen deutschen Miniaturen sind in der Sammlung gut vertreten.
Neben der Büste findet sich das Kniestück und ganzfigurige Portraits, das Einzelbildnis ebenso wie Doppel- und Gruppenportraits, Liebespaare, Mutter-mit-Kind-Darstelungen oder Poträts mit "verschlüsselten Botschaften" und nicht zuletzt etliche repräsentative Bildnisse historischer Persönlichkeiten. Einen besonderen Platz nehmen Künstlerportraits ein, unter denen sich einige Selbstbildnisse befinden.
Dietrun Otten